Ab dem 07.10.2026 gibt es wieder frische Bollheimer Suppenhühner zur Abholung im Hofladen und auf den Kölner Ökomärkten.
Rindfleischpakete – jetzt vorbestellen zum 15.10.
Sie möchten hochwertiges, aromatisches Rindfleisch genießen – direkt vom Hof?
Unser Rindfleisch steht für beste Qualität, regionale Herkunft und höchste Bio-Standards aus Demeter-Landwirtschaft.
Jetzt das 5-kg-Paket vorbestellen!
Unsere rotbunten Doppelnutzungsrinder vereinen das Beste aus zwei Welten: Die Milch unserer Kühe wird in der hofeigenen Käserei zu feinen Spezialitäten verarbeitet, während die Tiere gleichzeitig eine hervorragende Fleischqualität entwickeln.
Durch diese Form der Tierhaltung setzen wir bewusst ein Zeichen gegen die zunehmende Spezialisierung in der Landwirtschaft – und für mehr Ganzheitlichkeit und Tierwohl. Für uns bedeutet das: weniger Leistungsdruck, mehr Zeit und ein gutes Leben für unsere Tiere.
Damit wir auch in Zukunft unsere Käsespezialitäten herstellen können, ist eine wertschätzende Fleischvermarktung ein wichtiger Teil unseres Hofkonzeptes.
Unsere Tiere werden stressfrei direkt vor Ort geschlachtet, ohne lange Transportwege.
Seit Mai bieten wir erstmalig unsere 5-kg-Rindfleischpakete an. Am 15. Oktober ist es wieder soweit. Jetzt vorbestellen.
Um das gesamte Tier sinnvoll zu verwerten, enthalten die Pakete eine vielfältige Auswahl an Teilstücken. Jedes Paket ist individuell zusammengestellt – kleine Abweichungen gleichen wir selbstverständlich mit gleich- oder höherwertigen Stücken aus.
Vorbestellungen sind im Hofladen oder auf unseren Kölner Wochenmärkten möglich.
Kein Hoffest 2026
Unser Hoffest hat hier auf Haus Bollheim eine lange Tradition, gefeiert wird schon seit über 40 Jahren, anfänglich in kleinen Kreisen und dann in immer größeren. Letztlich haben wir oft 3000 bis 5000 Besucher*innen gezählt. Alljährlich haben wir mit Freund*innen und Kund*innen von Haus Bollheim, also mit Ihnen, hier auf dem Hof gefeiert. In der Regel hat das Fest am zweiten Sonntag im September stattgefunden und wurde in den letzten Jahren nur zweimal pandemiebedingt abgesagt.
In diesem Jahr findet unser Hoffest zum ersten Mal aus einer bewussten Entscheidung heraus nicht statt. Natürlich macht dies nicht nur Sie, sondern auch uns traurig, und dennoch ist es notwendig. Wir haben diese Entscheidung nicht leichtfertig getroffen und wollen uns hier die Zeit nehmen Ihnen zu erklären, warum es in diesem Jahr kein Hoffest hier auf Haus Bollheim geben wird:
Das Hoffest gehörte jedes Jahr zum Höhepunkt des Hofgeschehens. Der Sommer geht seinem Ende entgegen und alle Menschen auf dem Hof haben alle Hände voll zu tun die vielfältigen Ernten einzubringen. In den letzten Jahren ist das Hoffest und der damit einhergehende Arbeitsaufwand stetig gewachsen, wir sahen uns in jedem Jahr vor neuen Herausforderungen, die wir im Team und dank der Hilfe vieler Freiwilliger immer gemeistert haben. Nicht zu übersehen war allerdings die Erschöpfung aller Beteiligten, sobald das Fest geschafft war, die Arbeit auf dem Hof aber unvermindert hart weiterging. Um unsere Beschäftigten und uns zu schützen, muss das Konzept des Hoffestes neu durchdacht werden.
Aufgrund von wirtschaftlichen Krisen kommt es zu allgemeinen Teuerungen, dieser Umstand ist jedem bekannt. Eine Landwirtschaft, die ökologisch wirtschaftet und sich zudem der Vielfalt verschreibt hat es in Konkurrenz zu großen Lebensmittelketten finanziell schon immer schwer gehabt. Hier auf Haus Bollheim mussten wir in den letzten Jahren die Gürtel regelmäßig enger schnallen, um steigende Energiepreise, Rohstoffpreise und Mitarbeitendenlöhne finanzieren zu können. Leider gehörte das Hoffest auch zu den Veranstaltungen, die eher Kosten verursachten.
Letztlich hat der Tod von Hans von Hagenow am 7. Mai dazu beigetragen, dass wir uns der Herausforderung des Hoffestes in diesem Jahr nicht stellen. Wir nutzen die Zeit um innezuhalten.
Uns ist als Hofgemeinschaft bewusst geworden, dass wir, wenn es um das Hoffest geht, nicht einfach weiter machen können wie bisher. Konzepte müssen überdacht und neu erarbeitet werden. Wir sind uns einig, dass es hier auf Haus Bollheim zukünftig wieder ein Hoffest geben wird. Wie dieses dann jedoch aussieht, wissen wir noch nicht. Wir hoffen, dass Sie unsere Beweggründe verstehen und freuen uns sehr darauf bald wieder mit Ihnen feiern zu können.
Vielfalt Pflegen – die Artischocke
Wussten Sie, wie eine Artischockenpflanze aussieht, unter welchen Bedingungen sie gedeiht und wie gesund sie ist?
Wir haben unsere Vielfalt um eine köstliche Kultur erweitert.
Kein Hoffest 2026
Die Käserei hat allen Grund, sich zu feiern
Am 18.06. war der Internationale Tag der Käsehersteller. Unsere Käser*innen haben ihre Handarbeitskunst zu Recht gefeiert.
Käsereifeiertag in Bollheim
Internationaler Tag der Käsehersteller
Ein ereignisreicher Monat liegt hinter uns. Haben Sie es gewusst? Mitten im Juni, genauer gesagt am 18. Juni, gab es einen ganz besonderen Feiertag, den Internationalen Tag der Käsehersteller. Während im Laufe des Jahres oft nur das fertige Produkt gefeiert wird, ging es an diesem Tag ganz bewusst um die Menschen hinter dem Geschmack. Es ging um unsere Käserinnen und Käser, die täglich mit viel Herzblut, Geduld und echter Handarbeitskunst dafür sorgen, dass aus frischer Milch ein kleines Meisterwerk wird. Käse herstellen ist für unser Team kein normaler Job, sondern eine echte Berufung. Das bedeutet früh aufstehen Tag für Tag. Wenn die Welt noch schläft, laufen bei uns schon die Kessel heiß. Zudem ist die Käseherstellung echte Knochenarbeit. Vom perfekten Zeitpunkt des Käsebruchs über das Wenden der schweren Laibe bis hin zur monatelangen Pflege im Reifekeller. Guter käse lässt sich nicht per Knopfdruck herstellen. Er braucht lebendige Kulturen, Zeit und das Fingerspitzengefühl erfahrener Meister. Auch wenn der Aktionstag für dieses Jahr schon wieder vorbei ist, unsere Leidenschaft für das Handwerk bleibt an jedem einzelnen Tag im Jahr gleich. Wenn Sie das nächste Mal ein Stück unseres Käses genießen, schmecken Sie vielleicht die Geduld und die harte Arbeit, die in jedem einzelnen Gramm stecken.
Hier auf Haus Bollheim wird schon seit über 40 Jahren handwerklich gekäst. Anfänglich beschränkte sich das Sortiment auf Joghurt, Quark, Trinkmilch und Gouda. Im Laufe der Jahrzehnte hat jede Käserin und jeder Käser das Sortiment erweitert, sodass wir heute eine breite Produktpalette anbieten können. Unsere Käserei beschäftigt derzeit 8 Mitarbeitende und verarbeitet täglich rund 1000 Liter Milch.
Wir möchten uns herzlich bei Ihnen bedanken, denn mit Ihrer Treue und Ihrer Liebe zu gutem Geschmack unterstützen Sie nicht nur ein regionales Produkt, sondern sorgen auch dafür, dass dieses traditionsreiche Handwerk lebendig bleibt. Genießen Sie den Sommer, am besten mit einem guten Stück Käse.
von Carmen Drechsel
Am Donnerstag, 7. Mai, ist Hans v. Hagenow nach schwerer Krankheit plötzlich verstorben.
Über 30 Jahre lang hat er in der Leitung von Haus Bollheim gewirkt und Spuren hinterlassen, die bleiben werden. Für uns war er prägend – mit seinem Engagement und seiner Leidenschaft für Bollheim.
Noch nicht richtig im Ruhestand angekommen, wurde er viel zu früh aus dem Leben gerissen. Sein Wirken bleibt lebendig in uns.
21.05. – Käseschule
Donnerstag, 21.05.2026 | 18.00 – 21.30 Uhr
Wie wird Milch zu Käse? Nicht nur zuschauen, sondern selbst machen! Unter fachkundiger Anleitung lernen Sie alle Schritte und Prozesse des Käsens kennen und produzieren Ihren eigenen Käse. 75 € pro Teilnehmer*in.
Mit Olaf Seyd
Alter Kessel raus, neuer Kessel rein
20 Jahre lang war dieser Kessel ein fester Teil unseres Alltags. Tag für Tag hat er zuverlässig seinen Dienst getan – und ein gutes Stück Bollheimer Geschichte mitgeschrieben.















