Internationaler Tag der Käsehersteller
Ein ereignisreicher Monat liegt hinter uns. Haben Sie es gewusst? Mitten im Juni, genauer gesagt am 18. Juni, gab es einen ganz besonderen Feiertag, den Internationalen Tag der Käsehersteller. Während im Laufe des Jahres oft nur das fertige Produkt gefeiert wird, ging es an diesem Tag ganz bewusst um die Menschen hinter dem Geschmack. Es ging um unsere Käserinnen und Käser, die täglich mit viel Herzblut, Geduld und echter Handarbeitskunst dafür sorgen, dass aus frischer Milch ein kleines Meisterwerk wird. Käse herstellen ist für unser Team kein normaler Job, sondern eine echte Berufung. Das bedeutet früh aufstehen Tag für Tag. Wenn die Welt noch schläft, laufen bei uns schon die Kessel heiß. Zudem ist die Käseherstellung echte Knochenarbeit. Vom perfekten Zeitpunkt des Käsebruchs über das Wenden der schweren Laibe bis hin zur monatelangen Pflege im Reifekeller. Guter käse lässt sich nicht per Knopfdruck herstellen. Er braucht lebendige Kulturen, Zeit und das Fingerspitzengefühl erfahrener Meister. Auch wenn der Aktionstag für dieses Jahr schon wieder vorbei ist, unsere Leidenschaft für das Handwerk bleibt an jedem einzelnen Tag im Jahr gleich. Wenn Sie das nächste Mal ein Stück unseres Käses genießen, schmecken Sie vielleicht die Geduld und die harte Arbeit, die in jedem einzelnen Gramm stecken.
Hier auf Haus Bollheim wird schon seit über 40 Jahren handwerklich gekäst. Anfänglich beschränkte sich das Sortiment auf Joghurt, Quark, Trinkmilch und Gouda. Im Laufe der Jahrzehnte hat jede Käserin und jeder Käser das Sortiment erweitert, sodass wir heute eine breite Produktpalette anbieten können. Unsere Käserei beschäftigt derzeit 8 Mitarbeitende und verarbeitet täglich rund 1000 Liter Milch.
Wir möchten uns herzlich bei Ihnen bedanken, denn mit Ihrer Treue und Ihrer Liebe zu gutem Geschmack unterstützen Sie nicht nur ein regionales Produkt, sondern sorgen auch dafür, dass dieses traditionsreiche Handwerk lebendig bleibt. Genießen Sie den Sommer, am besten mit einem guten Stück Käse.
von Carmen Drechsel

