Kanadagans und Nilgans, sie sind eigentlich schon lange auf Bollheim heimisch und in den letzten Jahren haben sie sich auch rege vermehrt. Das ist ja nicht nur bei uns so, sie trifft man mittleierweile in vielen Regionen in Deutschland an. Also ist es ein dazugehören und ein Integrieren (wie auch immer) in unser Öko-System.
Bollheimer Regionalwertmatrix
Neben dem, was wir an Erzeugnissen für unsere Kunden*innen produzieren, machen wir noch vieles mehr. Dabei geht es natürlich um ökologische Themen wie den Klimaschutz und die Biodiversität. Aber auch Regionalität und Soziales sind Themen, die im Kontext mit der Umweltproblematik eine Rolle spielen.
Die Matrix der Regionalwert AG Rheinland zeigt sehr deutlich den Mehrwert, den unsere Arbeit erzeugt. Die monetäre Bewertung hiervon ist natürlich nur ein Annährungswert und nicht absolut zu sehen. Einen Teil dieser Summe bekommen wir als Subventionen. Von daher ist die Zusammenarbeit mit der Regionalwert AG ein willkommener Ausgleich. Wir sind allen Menschen im Köln-Bonner-Raum sehr dankbar, die als Aktionärinnen und Aktionäre diesen zusätzlichen und notwendigen Entwicklungsraum für die Landwirtschaft ermöglichen. Infos unter https://www.regionalwert-rheinland.de/
Bollheimer Heu
Bollheimer Hornmist-Präparat
Diese Woche haben wir unseren Hornmist ausgegraben. Die Hörner wurden im Herbst gefüllt und den Winter über eingegraben. In dieser Zeit hat der Mist in den Hörnern in der Wintererde viel erlebt und das Erlebte in sich aufgesogen. In ganz feiner Dosierung bringen wir im Frühjahr oder im Herbst das Präparat auf unseren Äcker und den Wiesen aus und regen damit das Bodenleben und auch die Bodenfruchtbarkeit an.
Bollheimer Frühling

Die Kühe sind nun wieder stundenweise auf der Weide und es sind Jungpflanzen gekommen, wenn auch nicht die allerersten.
Bollheimer Hühnergeschichten
Vorösterliches aus dem Hühnerstall. Wahrscheinlich ist es den Hühnern nicht bewusst, dass sie nun auf Ostern hinarbeiten. Aber vielleicht empfinden sie auch, dass jetzt der Frühling mir seinem alljährlichen Neubeginn des sprießenden und sprossenden kommen will.
Bollheimer Weihenacht
Bollheimer Pflanzaktion
Kurz vor Weihnachten, zum Erhalt der Biodiversität: Seit dem 11. Dezember gibt es 22 neue Obstbäume auf Bollheim. Dies getreu unseres Mottos“ Bollheim: Vielfalt pflegen!“
Die Notwendigkeit solcher Bemühungen scheint allein allerdings nicht mehr auszureichen. In diesen Tagen geht die aktuelle UN-Dekade zu dem Thema Biodiversität zu Ende. Nun erklärt die UN die Jahre 2021-2030 zur Dekade für die Wiederherstellung von Ökosystemen!
Dieser Aufruf hat eine neue Dimension, in den nächsten Jahren muss radikaler gehandelt werden. Dieser Verpflichtung werden wir uns stellen. Dies aber auch im Sinne von Martin Luther: Auch wenn morgen die Weltunterginge, würde ich heut noch ein Apfelbäumchen pflanzen.
Gesehen
Bruderhahn 3.0
Wir bleiben dabei, nur anders!
In den letzten Jahren haben wir mit der eigenen Küken-aufzucht einen guten Weg für die Bruderhähne gefunden, aber er hat uns auch an unsere Grenzen gebracht. Die Hennen-Partnerschaft mit der „Mein Bruderhahn“-Initiative von Südbrock ermöglicht uns nun eine Brücke zu schlagen zwischen dem, was uns möglich ist und unserem Ziel.
Wie sieht die Hennen-Partnerschaft aus? Wir übernehmen von Südbrock legefähige Junghennen, das Fortleben ihrer Bruderhähne finanzieren wir durch die entsprechende Abnahme von Geflügelprodukten. Einen Stall haben wir bereits umgestellt. Wenn Tier und Mensch weiterhin so zufrieden mit der Lösung sind, können wir die anderen Ställe nach und nach nachziehen. Für Sie heißt das nur Gutes: unverändert feine Bollheimer Eier und eine größere Vielfalt an Geflügelfleisch und Wurstwaren.












