Samstag, 04.07.2026 | 10.00 – 12.00 Uhr
Kartoffelernte für Große
Für Kinder im Alter non 6-10 Jahre.
Gerne darf eine erwachsene Begleitperson mit dabei sein. Sie können aber auch gerne im schönen Hofcafé und Hofladen verweilen.
Mit Meike Liebehentze
Samstag, 04.07.2026 | 10.00 – 12.00 Uhr
Kartoffelernte für Große
Für Kinder im Alter non 6-10 Jahre.
Gerne darf eine erwachsene Begleitperson mit dabei sein. Sie können aber auch gerne im schönen Hofcafé und Hofladen verweilen.
Mit Meike Liebehentze
Freitag, 18.09.2026 | 15.00 – 17.00 Uhr
Die Wurzelkinder sind ein Jahreskurs für Kinder im Alter von 3–6 Jahren auf dem schönen Gelände von Haus Bollheim. Von März bis Dezember treffen wir uns einmal im Monat, um gemeinsam die Natur im Wandel der Jahreszeiten zu erleben, draußen zu spielen und mit allen Sinnen zu entdecken, wo unsere Lebensmittel herkommen.
Im Laufe des Jahres erwarten die Kinder vielfältige Aktionen wie die Kartoffelernte, Kerzenziehen, Basteln, Malen, mit Ton Plastizieren, und die sehr geliebten Besuche im Kuhstall und bei den Hühnern. Wir streifen über die Felder und erleben den lebendigen Hoforganismus aus Ackerbau und vielfältigem Gemüseanbau, Kuhstall sowie der handwerklichen Herstellung von Käse und Brot in der hofeigenen Käserei und Bäckerei. Gemeinsam genießen wir die vielen tollen Lebensmittel, die direkt vom Hof kommen.
Viel Raum gibt es für kreatives Spiel, freies Entdecken, gemeinsames Essen und echte Naturerfahrungen – im Rhythmus der Jahreszeiten und eingebettet in die besondere Atmosphäre von Haus Bollheim.
Gerne darf eine erwachsene Begleitperson mit dabei sein. Sie können aber auch gerne im schönen Hofcafé und Hofladen verweilen.
Mit Meike Liebehentze
Freitag, 09.10.2026 | 15.00 – 17.00 Uhr
Die Wurzelkinder sind ein Jahreskurs für Kinder im Alter von 3–6 Jahren auf dem schönen Gelände von Haus Bollheim. Von März bis Dezember treffen wir uns einmal im Monat, um gemeinsam die Natur im Wandel der Jahreszeiten zu erleben, draußen zu spielen und mit allen Sinnen zu entdecken, wo unsere Lebensmittel herkommen.
Im Laufe des Jahres erwarten die Kinder vielfältige Aktionen wie die Kartoffelernte, Kerzenziehen, Basteln, Malen, mit Ton Plastizieren, und die sehr geliebten Besuche im Kuhstall und bei den Hühnern. Wir streifen über die Felder und erleben den lebendigen Hoforganismus aus Ackerbau und vielfältigem Gemüseanbau, Kuhstall sowie der handwerklichen Herstellung von Käse und Brot in der hofeigenen Käserei und Bäckerei. Gemeinsam genießen wir die vielen tollen Lebensmittel, die direkt vom Hof kommen.
Viel Raum gibt es für kreatives Spiel, freies Entdecken, gemeinsames Essen und echte Naturerfahrungen – im Rhythmus der Jahreszeiten und eingebettet in die besondere Atmosphäre von Haus Bollheim.
Gerne darf eine erwachsene Begleitperson mit dabei sein. Sie können aber auch gerne im schönen Hofcafé und Hofladen verweilen.
Mit Meike Liebehentze
Freitag, 11.12.2026 | 15.00 – 17.00 Uhr
Die Wurzelkinder sind ein Jahreskurs für Kinder im Alter von 3–6 Jahren auf dem schönen Gelände von Haus Bollheim. Von März bis Dezember treffen wir uns einmal im Monat, um gemeinsam die Natur im Wandel der Jahreszeiten zu erleben, draußen zu spielen und mit allen Sinnen zu entdecken, wo unsere Lebensmittel herkommen.
Im Laufe des Jahres erwarten die Kinder vielfältige Aktionen wie die Kartoffelernte, Kerzenziehen, Basteln, Malen, mit Ton Plastizieren, und die sehr geliebten Besuche im Kuhstall und bei den Hühnern. Wir streifen über die Felder und erleben den lebendigen Hoforganismus aus Ackerbau und vielfältigem Gemüseanbau, Kuhstall sowie der handwerklichen Herstellung von Käse und Brot in der hofeigenen Käserei und Bäckerei. Gemeinsam genießen wir die vielen tollen Lebensmittel, die direkt vom Hof kommen.
Viel Raum gibt es für kreatives Spiel, freies Entdecken, gemeinsames Essen und echte Naturerfahrungen – im Rhythmus der Jahreszeiten und eingebettet in die besondere Atmosphäre von Haus Bollheim.
Gerne darf eine erwachsene Begleitperson mit dabei sein. Sie können aber auch gerne im schönen Hofcafé und Hofladen verweilen.
Mit Meike Liebehentze
Jetzt, Anfang November, ist die diesjährige Saison der Praktika von Waldorfschulen auf Haus Bollheim vorbei. Jedes Jahr absolvieren fünf Waldorfschulklassen für eine oder zwei Wochen ihr Landwirtschaftspraktikum – im Schuljargon LWP – bei uns. Jeweils die neunte/n Klasse aus Bonn, Herne, Mainz und Aachen besuchen uns im ganzen Klassenverband und arbeiten mit uns in Gemüsebau, Land- und Hauswirtschaft. Die Termine liegen im Frühjahr im Mai und Juni und im Herbst im September und Oktober. In diesen Monaten können wir sinnvolle Arbeit für Gruppen von 20 bis 35 Menschen, sprich Schulklassen, anbieten. Die Zusammenarbeit wird sehr bereichert durch unser langjähriges Miteinander. Mit allen Schulen arbeiten wir schon länger als 20 Jahre zusammen.
Das LWP auf Haus Bollheim ist eine vielschichtige Angelegenheit. Es lebt von der Begeisterung und dem Engagement aller Beteiligten. Für die Bollheimer*innen bedeutet das LWP unter anderem Hilfe bei der Arbeit, sich einstellen auf die Bedürfnisse von 15-Jährigen, Herausforderung und frischen Wind im Alltag. Die meisten Jugendlichen, die uns besuchen, haben keine Erfahrung mit dem Leben und Arbeiten auf einem Bauernhof. Es ist für sie eine körperliche, seelische und soziale Herausforderung, so viel Neues in so kurzer Zeit zu erleben.
„Wir haben unser Kind kaum wieder erkannt“ konnte man nach der Rückkehr aus dem Landwirtschaftspraktikum von mehr als nur einem Elternhaus hören: Ausgeglichener, kooperativer, aufmerksamer für das, was zu tun ist, mit wertschätzendem bzw. kritischem Blick auf hochwertige Nahrungsmittel. „Frischer, wie seelisch gelüftet kam unser fünfzehnjähriger Jugendlicher aus dem Landwirtschaftspraktikum zurück“.
„Den Menschen zu erden, wenn er droht, innerlich sich zu verlieren, also auf dem Höhepunkt der Pubertät, hilft das Landwirtschaftspraktikum“. So schreibt die Aachener Waldorfschule den Sinn des Landwirtschaftspraktikum in der neunten Klasse und fährt fort: „Die Schüler erfahren in dieser Zeit einmal mit dem ganzen Körper und allen Sinnen, woher unsere Nahrungsmittel kommen und welche Mühen notwendig sind.“
Als Beispiel aus der Praxis, geschildert von langjährigen LWP-Betreuern der Waldorfschule Mainz: „Die Haus- oder Küchengruppe sorgt für die Verköstigung ihrer Klasse. Es gibt Frühstück, Kaffeepausensnack, Mittagessen und Abendessen. Für das Mittagessen werden insgesamt ca. 70 Portionen Salat, Hauptgericht und Nachtisch hergestellt. Und das alles immer aus frischen Zutaten. Zudem hat die Gruppe für Sauberkeit und Ordnung im Haus zu sorgen. Nebenbei wurden in der ersten Woche für das Hoffest 140 Liter Apfelbrei gekocht.“ Die Mainzer Schüler*innen und Schüler unterstützen uns jedes Jahr tatkräftig bei der Ausrichtung unseres Hoffests.
Ende Oktober hat uns die neunte Klasse der Aachener Waldorfschule besonders bei der Sellerie- und Rotkohlernte sehr geholfen. Beim Pflanzen des Feldsalats im Folienhaus arbeiteten sie bemerkenswert selbständig und gründlich. Vielen Dank dafür.
Frank Sikora,
Koordinator der Waldorfschulpraktika auf Haus Bollheim
Warum wir unsere Wintersalat-Gewächshäuser nicht beheizen und der genügsame Feldsalat trotzdem wächst erklärt Gemüsegärtner Lucas Miano.
Jedes Jahr besuchen uns nacheinander fünf neunte Waldorfschulklassen, die hier im ganzen Klassenverband ihr Landwirtschaftspraktikum absolvieren.
Hier auf Haus Bollheim bereitet sich alles für den nahenden Winter vor. Getreu unserem Motto „Haus Bollheim, Vielfalt pflegen“, versuchen wir, auch im Winter, möglichst vielfältig Gemüse anbieten zu können. Neben dem Lagergemüse wie Rote Bete, Sellerie und Kürbis ernten wir über die kalten Monate hinweg auch immer frisches Gemüse direkt vom Acker. Lauch, Rosenkohl, Sprossenkohl und Grünkohl trotzen dem Frost. Die Ernte macht bei kaltem Schneeregen nicht immer Spaß, aber wie sagt man so schön, „nur die Harten kommen in den Garten“.
Darüber hinaus ernten wir in unseren Gewächshäusern den ganzen Winter über Feldsalat und Schnittsalate. Momentan pflanzen wir alle Häuser fleißig voll. Die Pflanzen können nun noch die letzten sonnigen Tage gut gebrauchen, um anzuwachsen. Jetzt, wo die Tage deutlich kürzer und kälter werden, wachsen unsere Pflanzen bedeutend langsamer als im Sommer, das ist logisch. Wir könnten unseren Salaten im Gewächshaus etwas auf die Sprünge helfen, indem wir Häuser beheizen. Darauf verzichten wir bewusst. Der Energieaufwand, um einen Folientunnel zu beheizen ist enorm und alles andere als umweltfreundlich. Die Pflanzen wachsen auch ohne Heizung, nur eben bedeutend langsamer.
Eine sehr genügsame Winterkultur ist der Feldsalat. Er wächst auch bei sehr niedrigen Temperaturen weiter, genau genommen bis zu einer Temperatur von 5°C. Wird diese Temperatur unterschritten, gibt es für den Moment keinen Zuwachs mehr. Zudem ist der Feldsalat besonders frosthart. Fröste von bis zu -15°C stören ihn in der Regel nicht. Die Kultur von Feldsalat ist leider recht aufwendig. In unseren Folientunneln wird er gepflanzt. Dabei werden bis zu 100 Pflanztöpfchen pro Quadratmeter händisch gesetzt. Wir bepflanzen im Jahr etwa 2200 qm Gewächshausfläche. Hinzu kommt, dass der Feldsalat sehr anfällig für einen Pilz mit dem Namen „echter Mehltau“ ist. Wir versuchen möglichst resistente Feldsalat Sorten anzubauen, trotzdem tritt dieser Pilz immer mal wieder auf. Auf unseren Freilandflächen wird der Feldsalat direkt gesät. Die Arbeit für das Pflanzen entfällt. Dafür muss hier besonders darauf geachtet werden, dass Beikräuter den Feldsalat nicht überwachsen, da er sich langsamer entwickelt als der gepflanzte Salat. Der Arbeitsaufwand dafür kann ebenfalls enorm sein. Aber die Arbeit lohnt sich. Der Feldsalat schmeckt mit seinem leicht nussigen Aroma nicht nur fantastisch, sondern bietet uns zudem die Möglichkeit, energiearm frisches grünes Blattgemüse im Winter regional zu produzieren. Wir wollen ihn nicht mehr missen, Sie bestimmt auch nicht, oder?
Ihr Lucas Miano
Eindrücke von der „Cheese“, der weltgrößten Käsemesse für Rohmilchkäse. Unsere Käserin Carmen Drechsel war für Bollheim und Slowfood Deutschland vor Ort.
Gemüsegärtnerin und Marktverkäuferin Laura Schmees fährt zwei Mal die Woche mit auf den Markt nach Köln. Früh morgens vollgepackt hin und nachmittags erleichtert zurück.